A P P E N D I X            

 

MEDITATION:

            Ein Körper ohne Leben ist tot, so wie das Leben selbst tot ist, ohne Naam (den Namen Gottes). Naam ist das Heilmittel für alles Leiden in der Welt.

 

            Der menschliche Verstand wird von fünf Lastern verdorben- Wollust, Wut, Gier, Anhaftung an weltliche Dinge und Stolz oder Ichbezogenheit. So lange der Geist unter ihrem Einfluss unrein bleibt, wird er den Zustand der höchsten Seligkeit nicht erreichen. Das menschliche Leben ist eine Gelegenheit dieses Ziel zu erreichen, wird diese versäumt, fällt der Mensch zurück in den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt (Seelenwanderung).Deshalb gab Guru Nanak der Menschheit eine Beschreibung, damit ein jeder auf nachfolgend beschriebene Weise lebe:

 

            " Derjenige wird rein werden, der Seinen Namen wiederholt,

               mit Hingabe, Zuneigung und inniger Liebe                                                                                                                          

            (Gauri Sukhmani Moh. 5,  Seite 290)

 

Den Ruhm des Allmächtigen zu besingen, wird den Geist von seinen Unreinheiten klären. Indem er den Göttlichen rühmt, nimmt der menschliche Verstand  göttliche Qualitäten in sich auf. Sind alle Unreinheiten beseitigt, wird Naam den reinen Geist verwahren. Dies wird zu himmlischer Wonne führen. So wie sich Wasser mit Wasser vermischt, so vermischen sich die menschlichen Seelen mit der Höchsten Seele. 

           

            Jeder in der Welt kann versuchen die obigen Vorschriften zu befolgen und wird so sicherlich Seelenfrieden finden. Eigentlich dient Meditation dazu, die Gegenwart Gottes in unserem Bewusstsein zu erwecken

Man sollte am Morgen aufstehen, sich duschen oder waschen, sich dann bequem hinsetzen und über das Göttliche Wort meditieren: „Waahey-Guru“  bedeutet Wunderbarer Gott. Man sollte seine Aufmerksamkeit auf die geäußerten Worte lenken. Vorzugsweise sollte man die Augen schließen und mindestens 15 Minuten folgende Worte langsam, voller Hingabe und inniger Liebe sprechen:

 

                        "Waahey-Guru, Waahey-Guru,  Waahey-Guru . . . . . . ."

 

Nach den 15 Minuten solle man über folgende Worte meditieren und die gesamte Aufmerksamkeit auf deren Bedeutung richten:

 

            Ek-onm-kar     -      Es gibt nur Einen Gott

            Sat- Naam    -         (Gott ist) Die Ewige Wahrheit

            Karta-Purkh  -        (Er ist) Der Allmächtige Schöpfer

            Nirbhao         -         Furchtlos

            Nirvair           -        Ohne Hass und Feindseligkeit

            Akaal-Murat  -        Unsterbliche Einheit

            Ajuni              -         Ungeboren 

            Sai-bhang       -        Aus sich selbst geschaffen

            Gur-parsaad   -        (Er wird) durch die Gnade des Wahren Gurus verwirklicht

 

Man sollte 15 Minuten meditieren und dabei langsam aber bestimmt sagen:

 

            Ek-on-kar,  Sat-Naam,  Karta-Purkh

            Nirbhao,  Nirvair,  Akaal-Murat,  Ajuni,  Saibhang

            Gur-parsaad

Das ganze Unterfangen muss JEDEN TAG 30 Minuten lang am Morgen durchgeführt werden und kann am Tag so oft wie möglich wiederholt werden.

 

Überdies sagt der Guru zur täglichen Lebensweise: 

„Die Wahrheit ist bedeutsam, aber bedeutsamer ist wahr(haftig)es Leben.“

Wahrhaftes Leben:     Man muss sein täglich Brot auf redliche Weise erwerben;

                                      Kein Ehebruch,

                                      Kein Tabak und keine Drogen

                                      Kein Rufmord (Falschheit oder Verdrehung der Tatsachen).

 

Jeder –unabhängig von Kaste (gesellschaftlichem Rang), Glauben, Rasse, Geschlecht, Farbe, Religion oder Nationalität- der diese Meditation durchführt, wird mit Gewissheit Frieden und Zufriedenheit im Leben finden.

 

 

TURBAN:

 

            Der ist ein wesentlicher Bestandteil der Kleidung eines Sikh. Immer wenn Sie einer Person mit Bart und Turban begegnen, ist dies höchstwahrscheinlich ein Sikh aus Indien. Viele Muslime, als auch viele tragen Turbane in Indien, aber jeder Sikh, der einen Bart trägt und langes Haar hat, muss einen Turban tragen. Es geschieht auf Geheiß des Gurus, dass von einem Sikh verlangt wird, sein Haar nicht zu schneiden und die ihm angeborene Erscheinungsweise intakt zu halten.

Für Sikh mit Bart und langem Haar ist es aus religiösen Gründen zwingend notwendig einen Turban zu tragen.

Wie man nicht ohne Hemd und Hose in einem Büro arbeiten kann, so kann ein Sikh nirgendwo hingehen, ohne einen Turban zu tragen.

 

Der Turban  ist ein wichtiges Kleidungsstück und eine zwingend erforderliche Kopfbedeckung.

Es handelt sich dabei nicht um ein Symbol oder eine Ikone, sondern einen essentiellen Bestandteil der Kleidung eines Sikh.

Nicht jeder Muslim trägt einen Turban oder ein Kopftuch, nicht jeder Hindu trägt einen Turban, nicht jeder Jude trägt eine Yamulke (zeremonielle Kappe), nicht jeder Christ trägt ein Kreuz, aber jeder Sikh mit Bart und (langem) Haat trägt einen Turban. 

Einige Länder versuchen den Turban, wie auch andere Symbole der verschiedenen

Religionen zu verbieten.

Einem Sikh zu verbieten, ihn zu tragen käme religiöser Verfolgung gleich. In der heutigen zivilisierten Welt hat jede Glaubensrichtung ihren Platz, wobei die Religion der Sikh die fünftgrößte Religion der Welt ist. Sikh sind die sichtbarste Minderheit und ihr Turban ist das unverkennbare Identitätsmerkmal ihres Glaubens und ihrer religiösen Praxis.

 

GURDWARA:  Die Kirche der Sikh wird Gurdwara (Haus des Gurus) genannt. Jeder –unabhängig von Kaste (gesellschaftlichem Rang), Glauben, Rasse, Geschlecht, Farbe, Religion oder Nationalität- kann die Gurdwara betreten und an den Gottesdiensten teilnehmen. Die Türen der Gurdwara sind für alle Menschen gleich geöffnet. Es gibt vier Türen  zum Gebäudekomplex des Goldenen Tempels (dem höchsten Sitz der Sikh Religion in Amritsar in Indien), die zeigen, dass jede der vier Kasten gleichermaßen Zugang zum Haus des Gurus hat. Überdies wird dadurch ausgesagt, dass Gott weder auf den Westen, noch auf den Osten begrenzt ist, sondern sich in alle vier Himmelsrichtungen erstreckt. Man muss kein Mitglied sein oder etwas bezahlen, um an den Gottesdiensten in der Gurdwara teilnehmen zu können.

 

            Vor dem Betreten der Halle der Gurdwara, gilt es respektvolle Tradition gegenüber dem Guru, den Kopf zu bedecken und die Schuhe auszuziehen. Der Guru Granth Sahib befindet sich auf einer erhöhten Plattform und stellt die waltende Präsenz dar. Beim Eintreten verbeugen sich alle davor und spenden soviel sie können und wie es ihnen beliebt. Diese Darbringungen –so glaubt man- gelten dem Heiligen Guru und werden für die Durchführung religiöser Ziele verwendet

Immer wenn der Guru Granth Sahib gehalten wird, fächert ein Aufseher (ein Granthi oder Priester) mit einer Art Fliegenwedel (Chauri) darüber. Über dem Guru Grant Sahib ist eine Art Baldachin oder Markise gespannt, um seinen geweihten Charakter sitzen alle in andächtiger Haltung am Boden, die Männer auf der einen, die Frauen auf gleicher Höhe genau gegenüber, um die Gleichheit der beiden Geschlechter auszudrücken. Die Heilige Gemeinde wird Sadh Sangat genannt. Wie zuvor bereits erwähnt, liegt der Guru Granth Sahib in poetischer Form vor. Die Musiker, genannt Raagis, singen die Hymnen der Guru Granth Sahib. Das nennt sich Kirtan. Sei es die Danksagung für ein freudiges Ereignis oder ein Gebet für den Frieden der Verstorbenen oder ein allgemeiner Ausdruck der Hingabe, alle müssen auf gleiche Weise in der Anwesenheit des Guru Granth Sahib dargebracht werden. Keine Ehe zwischen Sikh kann ohne seine Anwesenheit vollzogen werden, wobei Braut und Bräutigam den Guru Grant Sahib vier mal ehrfürchtig umschreiten, während die Hochzeitslieder aus ihm vorgesungen werden Lavan). Seine Its Affirmationen können laut vorgetragen werden, um Segen zu beschwören.

 

 

Während der obersten religiösen Zeremonie wird der komplette Guru Granth Sahib (1430 Seiten) im Laufe einiger Tage –normalerweise einer Woche oder zehn Tage-  aufgesagt. Abgeschlossen wird diese Zeremonie durch das Abhalten von Gemeindegebeten, dem Singen von heiligen Hymnen (Kirtan) und der Verteilung von Gnadengaben (Karah Parsad Pudding aus Butter, Weizenmehl und Zucker)

Diese Zeremonie wird Bhog genannt.

Seit kurzem ist ein ununterbrochenes Aufsagen der Heiligen Schrift (Akhand Paath), gefolgt von Bhog, häufiger geworden. Das Akhand Paath dauert ungefähr 48 Stunden und wird gewöhnlich von Priestern und anderen Menschen, die gelernt haben, die Raagas des Heiligen Buches zu verstehen und zu singen, durchgeführt. Jede religiöse Zeremonie wird von einem formellen Gebet (Ardaas) abgeschlossen, bei dem ein jeder mit gefalteten Händen steht, während der Priester das Gebet spricht.

Im Anschluss daran, wird ein per Zufall ausgewählter Abschnitt aus dem Guru Granth Sahib gelesen, der als Göttliche Anweisung für diesen Tag (Hukam) betrachtet wird. Danach wird die Karah Parsad verteilt und Langar (freie Mahlzeit) angeboten.

 

 

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Guru Granth sahib in State

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Raagis doing Kirtan

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Holy Congregation- men sitting on one side

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Women sitting on the opposite side in Gurdwara

 

 

 

FÜNF TAKHATS: Takhat bedeutet Thron – Thron der Religiösen Autorität der Sikh- sowohl im geistlichen als auch weltlichen Sinne. Es gibt fünf Takhat in der Sikh Religion:

  1. Akal Takhat Sahib, Amritsar (Staat Punjab State, Indien).

  2. Takhat Patna Sahib, Patna (Bihar). Geburtsort des zehnten Guru.

  3. Takhat Kesgarh Sahib, Anandpur (Punjab). Der Khalsa wurde 1699 hier gegründet.

  4. Takhat Hazur Sahib, Nanded (Maharashtra). Hier tat der zehnte Guru seinen letzten Atemzug.

  5. Takhat Damdama Sahib, Talwandi Sabo (Punjab). Hier diktierte der zehnte Guru  die endgültige Version des Guru Granth Sahib.

Das Oberhaupt eines Takhat wird Jathedar genannt. Der Jathedar von Akal Takhat Sahib ist der oberste  Jathedar. Jedwede Entscheidung –sei sie religiöser, sozialer oder sogar politischer Natur-, die von den fünf Jathedar in der Gegenwart des Guru Granth Sahib getroffen wird, ist für alle Sikh verbindlich.

 Die Fünf Jathedar unter der Führung  des Akal Takhat Sahib Jathedar stellen die höchste Autorität in der Religion der Sikh dar.

 

GURPURB: Wichtige Feiertage der Sikh (Festivals), wie z.B. Weihnachten, etc. sind:

  1. Der Geburtstag des ersten Gurus (Guru Nanak Dev) gewöhnlich im November.

  2. Der Geburtstag des zehnten Gurus (Guru Gobind Singh) gewöhnlich im Januar.

  3. Gründung des Khalsa (Der Orden der Getauften Sikh) am 13. April.

  4.  Der Märtyrertod des fünften Gurus (Guru Arjan Dev) im Juni.

  5. Wandlung der Guruschaft in die Heilige Schrift (Guru Granth Sahib) im Oktober.

 

SIKH NAMEN: Wird in einer Sikh Familie ein Kind geboren, so liest man einen willkürlich ausgewählten Abschnitt aus dem Guru Granth Sahib (Göttliche Ordnung) vor. Der erste Buchstabe des ersten Wortes dieser Passage wird als Anfangsbuchstabe für den Namen des Kindes bestimmt. Ist der Buchastabe zum Beispiel „G“ , kann der Name des Kindes Gurdev, Gurcharan, Gurbachan...... lauten.

Alle männlichen Sikh erhalten den Nachnamen 'SINGH' (Löwe) nach dem Vornamen, wie z.B. Gurdev Singh.

Alle weiblichen Sikh erhalten den Nachnamen 'KAUR' (Prinzessin) nach dem Vornamen, wie z.B. Gurcharan Kaur. #Diese Namen (Singh, Kaur) sind vom Guru gegeben.

 

SIKH GRÜSSE: Ein männlicher Sikh mit Turban und Bart wird gesehen. Trifft ein Sikh auf einen anderen Sikh, grüßen sie sich mit gefalteten Händen und sagen:

                        Waheguru ji ka Khalsa

                        Waheguru ji ki Fateh

(Khalsa  gehört dem glorreichen Meister (Gott) und All Heil Seinem Namen).

Sikh grüßen sich auch häufig, indem sie sagen: „Sat Siri Akal“ (Wahrheit ist Unsterblich).

 

SIKH KALENDER: Sikh folgen den geläufigen indischen Kalendermonaten. Der zweite Monat 'Vaisaakh' beginnt am 13. April. Die zwölf Monate sind:

Cheit, Vaisaakh, Jeith, Haar (Asar), Sawan, Bhadon, Asu, Kartik, Maghar,

Poh (Pokh), Magh and Phalgun.

 

GLOSSAR DER SIKH WORTE:

 

Akhand Paath: Ein ununterbrochenes Aufsagen der Heiligen Schrift (Guru Granth Sahib), das in etwa 48 Stunden dauert und von ausgebildeten Priestern durchgeführt wird (1430 Seiten).

 

Amrit: Eine Sikh Taufzeremonie. Auch der Name für den Nektar, der bei der Taufzeremonie vorbereitet wird.

 

Anand Karaj: Sikh Hochzeitszeremonie.

 

Ardaas: Ein formelles Gebet mit dem jede rligöse Zeremonie abgeschlossen wird, wobei alle mit gefalteten Händen dastehen, während das Gebet vom obersten Priester gesprochen wird.

Bhai: Eine respektvolle Anrede für Männer, wörtlich Bruder.

Bibi:  Eine respektvolle Anrede für Frauen, wörtlich Schwester.

 

Chanani: Ein Baldachin wird über der Heiligen Schrift ausgebreitet, wann immer das Heilige Guru Granth Sahib sich an einem Ort befindet, als ein dem Königtum zustehendes Zeichen.

 

Chaur: Wann immer Guru Granth Sahib sich an einem Ort befindet, wedelt ein dafür Zuständiger den Flieenwedel über ihm als ein dem Königtum zustehendes Zeichen.

 

5 K's: Jeder getaufte Sikh muss die fünf Artikel tragen, deren Namen mit “K” beginnt:

            1. Kes: Ungeschorenes (ungeschnittnenes) Haar repräsentiert die natürliche Erscheinung der Heiligkeit. Dies ist der Grundstein des Glaubens der Sikh..

            2. Kanga: Ein Kamm, um das Haar zu reinigen.

            3. Kachha: Die Hosen eines Kriegers

            4. Kara: Ein sählernes Armband als Symbol der Hingabe an den Göttlichen Bräutigam.

            5. Kirpan: Ein Schwert zur Selbstverteidigung und als Symbol der Würde, der Macht und des unbezwingbaren Willens.

 

Granthi: Die Person, die sich um die Gurdwara und den Guru Granth Sahib kümmert.

 

Gurmantar: Das Göttliche Wort durch den Guru ausgesprochen. Es bringt die endgültige Wahrheit zum Ausdruck. Im Sikhismus ist das Gurmantra ‚Waahey-Guru’.

 

Gurmukhi: Eine Schrift, vom zweiten Guru (Guru Angad Dev) verbreitet wurde, um in der Punjab Sprache schreiben zu können. Sie wurde auch beim Schreiben des Guru Granth Sahib verwendet.

 

Gurbani: Das Göttliche Wort, welches aus dem Munde des Gurus zu vernehmen ist. Inhalte des Guru Granth Sahib, ausgesprochen von den Gurus.

 

Hukam: Das Guru Granth Sahib wird auf einer beliebigen Seite geöffnet. Der erste Vers auf der linken Seite oben wird vorgelesen. Dies wird “Hukam” genannt, die Göttliche Anweisung des Tages.

 

Karah Prasad: Eine Gnadengabe – ein  Pudding aus Butter, Weizenmehl und Zucker.

 

Katha: Die religiöse Ausstellung des Gurbani (Guru Granth Sahib).

 

Khalsa: Der Orden der getauften Sikh, von Guru Gobind Singh 1699 gegründet.

 

Khanda: Wörtlich: ein zweischneidiges Schwert. Auch der Name eines markanten Designs, welches ein zweischneidiges Schwert enthält, das im Emblem der Khalsa verwendet wird:

            (a) Ein zweischneidiges Schwert im Zentrum des Rings. Es symbolisert die Auflösung falschen Stolzes und der Ungerechtigkeiten.  

            (b) Chakar (ein Eisenring). Er ermahnt die Sikh, der gesamten Schöpfung zu dienen.

            (c) Zwei Schwerter auf jeder Seite des Chakar (Ring). Die zwei Schwerter stehen für „meeri“ und „peeri“ (Weltliche und geistige Autorität)

 

Kirtan: Das Singen der Hymnen des Guru Granth Sahib.

 

Langar: Die Praxis freies Essen nach den religiösen Zeremonien anzubieten. Sie wurde vom ersten Guru ins Leben gerufen und von den folgenden Gurus etabliert. Die Regeln des Langar verlangen, dass alle - unabhängig von Kaste (gesellschaftlichem Rang), Glauben, Rasse, Geschlecht, Farbe, Religion oder Nationalität-  in der gleichen Reihe sitzen und gemeinsam am Essen teilnehmen sollen. Das Konzpt des ,Langar’ setzt das Prinzip der Gleichheit in die Praxis um.

 

Lavan: Das bei der Sikhhochzeit gesungende Lied von Guru Ram Das und das Umschreiten des Heiligen Guru Granth Sahib während einer Sikh-Heiratszeremonie.

 

Nishan Sahib: Nishan Sahib ist der Name, der der Flagge von Khalsa gegeben wurde. Sie ist safranfarben, dreieckig und enthält ein schwarzes Khanda. Die Fahnenstange ist gewöhnlich mit einem Safrantuch umwickelt und hat ein metallische Khanda als Spitze. Die Nishan Sahib ist in jeder Gurdwara (Sikh Kirche) errichtet.

          

Paath: Das Lesen aus dem Heiligen Guru Granth Sahib.

 

Panth: Die Sikh Gemeinde als Ganzes.      

 

Raagis: Musiker, die die Hymnen des Guru Granth Sahib singen.

 

Rumala: Eine Art Haube, mit welcher der Heilige Guru Granth Sahib zwischen den Lesungen abgedeckt wird.

 

Sabad (Shabad): Göttliches Wort. Eine Strophe aus dem Guru Granth Sahib.

 

Sadh Sangat: Die Heilige Versammlung.

 

Sant: Heiliger

 

Seva: Dienst an der Menschheit.

 

Sikh: Dies bedeutet wörtlich Jünger und steht für die/ den Anhänger der Sikh Religion.